Download Bachmann-Handbuch: Leben — Werk — Wirkung by Monika Albrecht, Dirk Göttsche PDF

By Monika Albrecht, Dirk Göttsche

Das Werk Ingeborg Bachmanns hat an Aktualität nichts eingebüßt. Noch immer ist die Auseinandersetzung mit der "Krankheit unserer Zeit" ein viel diskutiertes Thema in Literatur und Feuilleton. Das Handbuch bündelt alle Informationen zu Leben, Werk und Rezeptionsgeschichte. Erstmals steht nicht allein die Lyrik im Vordergrund, sondern auch Bachmanns Prosa, darunter Hörspiele, Libretti u. v. m. Ein aufschluss- und faktenreiches Handbuch für Literaturwissenschaftler und Bachmann-Fans.

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Die Söhne der Wölfin.

Die etruskische Stadt Alba hat soeben einen gewaltsamen Machtwechsel ? berstanden. Da verk? ndet die junge Priesterin Ilian, Tochter des entthronten okay? nigs Numitor und Nichte des neuen ok? nigs Arnth, das type eines Gottes zu erwarten. Um die Regierung nicht zu gef? hrden, beschlie? t der okay? nig, Ilian ?

Todesträume am Montparnasse: Ein Fall für Kommissar LaBréa

In den dunklen Gassen von Paris: Der packende Kriminalroman „Todesträume am Montparnasse“ von Alexandra von Grote jetzt als booklet. Es ist kein schöner Anblick, der sich Kommissar Maurice LaBréa am Tatort bietet. Der Tote liegt auf dem Bett: Hände und Füße mit dünner Nylonschnur an die Bettpfosten gebunden.

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Schon in der Kritischen Ausgabe des Todesarten-Projekts verbinden Albrecht und Göttsche in ihren Kommentaren Genauigkeit und erfolgreiche philologische Detektivarbeit mit produktiver Anwendung feministischer und anderer Methoden der heutigen Kulturanalyse sowie einer kritischen Distanz gegenüber ihrem Gegenstand, wie er nach den langen Jahren der Mythologisierung Ingeborg Bachmanns in der literarischen Öffentlichkeit wie in der Wissenschaft nottut. « (18. 5. EDU) Neuentdeckungen wie Bachmanns Kontakte zu jüdischen Intellektuellen (Weigel 1999), die Verstrickung ihres Vaters in den Nationalsozialismus (Höller 1999) oder ihre Arbeit als Scriptwriter für den österreichischen Sender Rot-Weiß-Rot (McVeigh 2002) werden in diesem Sinne auch neue Perspektiven des Werk- 34 I.

159). « (Mayer, S. 164) Für andere Kritiker wiederum war Bachmanns scheinbarer Mangel an Zeitgenossenschaft der größte Vorzug des Malina-Romans. « (Krolow) Für viele Kritiker war gerade das Scheitern des Romans gegenüber den Erwartungen des gegenwärtigen Literaturbetriebs ein Zeichen für Bachmanns Originalität und – da die Erzählerin sich ausdrücklich weigert, ihre Geschichte zu erzählen – für Bachmanns im wesentlichen lyrische Begabung. Nicht zuletzt angesichts der Tatsache, daß der Roman scheinbar die sogenannte ›Neue Subjektivität‹ vorweggenom- Rezeptionsgeschichte zu Lebzeiten men hatte, war Bachmanns Leserschaft wieder einmal anderer Ansicht.

Zu nennen ist hier auch die intermittierende, insgesamt aber bis in die früheste Phase der Bachmann-Forschung zurückreichende Linie der Untersuchungen zu Bachmanns Lyrik von Ute Maria Oelmann (1980) über Susanne Bothner (1986), Mechthild Oberle (1990) und Leslie Morris (1999) bis zu Hans Höllers Teiledition (Bachmann 1998a) und dem von Primus-Heinz Kucher und Luigi Reitani herausgegebenen Band »Interpretationen zur Lyrik Ingeborg Bachmanns« (2000). Zu den neuen Aspekten von Bachmanns Leben, Werk und Wirkung, die seit den frühen 1990er Jahren in den Blick gerückt sind, gehören nicht zuletzt die vielfältigen intertextuellen Bezüge ihres Werks zu anderen Autoren und Philosophen von Hölderlin und Novalis über Proust und Musil bis zu Paul Celan und Max Frisch (siehe hierzu die Handbuchartikel »Bachmann und die Philosophie« und »Literarische Kontexte, Dialoge und Lektüren«).

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