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Survival and Event History Analysis: A Process Point of View

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Und schließlich verfolgt man den deutschen Seegedanken, also das politische Ziel, als Seemacht in der Welt Anerkennung zu finden. Die kolonisatorische Identität seit den 1890er-Jahren begründet sich in der Folge daher auch zunehmend aus dem Selbstbewusstsein als Flottenmacht, einer Macht, die ihre nationale Bestätigung durch militärische Aktivität in Übersee findet; es geht um die diskursiv erzeugte Angst davor, in der Welt leer auszugehen, der man durch Navalismus begegnen will. So ist es auch Alfred von Tirpitz (1849-1930)26, der aufgrund seiner früheren Erfahrungen als Chef der Kreuzerdivision in Ostasien entscheidend an den Beratungen zum Pachtvertrag mit China (6.

Die Spuren von Identitätsbildungsprozessen durch Sprachverwendung werden im analytischen Zugriff dann auch von ihrer Sprachlichkeit befreit, um in einem interpretatorischen Akt den Kern des Gemeinten zu bestimmen. Man ist also in kulturwissenschaftlichen Arbeiten durchaus interessiert am Themenfeld Kolonialismus, begreift aber Sprache neben anderen Kommunikationsmedien allein als Aufbewahrungsform von Inhalten, die es hermeneutisch zu öffnen gilt. Dabei wird sicher ohne gravierende Absicht übergangen, dass die sprachliche Präsenz von Themen in Form von Wörtern, komplexen Wortverbünden, Textmustern usw.

Nach einer Phase der Rückgewinnung des politischen Kolonialbewusstseins jenseits von kämpferischen Auseinandersetzungen und militärischer Gewalt − auch als Reformphase bezeichnet (vgl. Grosse 2000: 22) − werden die Kolonien des Deutschen Reichs im Ersten Weltkrieg dann zum Schauplatz von Kämpfen der Kriegsparteien. Bereits am 6. August 1914 wird für Deutsch-Südwestafrika der Kriegszustand erklärt und am 7. August 1914 beginnt dort die allgemeine Mobilmachung einer den Engländern und der Südafrikanischen Union massiv unterlegenen deutschen Schutztruppe.

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