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By Charlotte Schubert, Alexander Wei

Previously, a twin of the Amazons that prevailed in classical antiquity has been predominantly interpreted in the framework of gender discourse. notwithstanding, Amazons were paradigmatic in all literary and pictorial genres and during all epochs of antiquity as representatives of assorted distinction in fable and background, together with the general and alien, self and different, in addition to settled and nomadic. As such, they're a a part of very generalized replacement worlds within which buildings of the self and pictures of the opposite are co-mingled.

Das antike Bild der Amazonen wurde bislang zumeist im Rahmen des Geschlechterdiskurses interpretiert. Die Amazonen sind jedoch, wie die Beiträge dieses Tagungsbandes zeigen, in allen literarischen und bildlichen Gattungen durch alle Epochen der Antike geradezu paradigmatisch für die Repräsentation von Gegenbildern in Mythos und Geschichte: eigen-fremd, selbst-anders ebenso wie sesshaft-nomadisch. Sie sind somit Teil ganz allgemeiner Gegenwelten, in denen sich Selbstbild- und Fremdbildkonstruktionen vermischen.

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Bers. König) Plinius kennt also ein ähnliches Volk auch in Indien, wobei diese die Augen nicht auf dem Bauch sondern auf der Schulter haben. Doch trotz der Ähnlichkeit beider Völker zieht er keinerlei Verbindung zwischen den Darstellungen. In seinem Werk vermischen sich die Werke vieler griechischer und lateinischer Autoren aus unterschiedlichen Zeiten. Ein Versuch, die verschiedenen Informationen zueinander in Beziehungen zu setzen oder Widersprüche zu korrigieren ist nicht erkennbar, was auch die Verdopplungen innerhalb der Völkerbeschreibungen erklärt.

Die bei Strabon genannte Kleinwüchsigkeit erinnert an die bereits bei Ktesias (FGrH 688 F45 = Phot. bibl. 72 Bekker p. ³⁹ Diese Beschreibung passt sehr gut zu den „Plattnasigen“, die Aelian kennt. Einen weiteren Hinweis auf die Kiratas vermutet Petermann⁴⁰ in einer anderen Passage des Plinius (naturalis historia 6,64), in der er über die im Himalaya lokalisierten Chirotosagi spricht. Nach Wilford⁴¹ gibt es ein indisches Volk namens Cipitanāsika, dessen Äußeres 37 Singh 2008, 42 ff. lässt keinen Zweifel an der Identifikation der Skiratai mit den indischen Kiratas.

Bereits Schwanbeck 1846, 65 hat die Nachrichten des Megasthenes in einen Zusammenhang mit den Pygmäen des Ktesias gebracht. 38 Petermann 2007, 293 – 298, insbesondere 295. 39 Mit dem Namen Kirradia bezeichnet Ptolemaios (7,2,2) das Land an der Küste Hinterindiens von der Stadt Pentapolis im Norden bis zur Mündung des Tokasanna oder Arkanflusses. Der Name ist ein Hinweis darauf, dass es von den kirata bewohnt war, vgl. Lassen 1857/58, 235. 40 Petermann 2007, 293: Er übersetzt diesen Stammesnamen als „Abteilung der kirāta“.

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